Berliner Institut für vergleichende Staat-Kirche-Forschung
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  • Institutsleitung
  • Themenbereiche
  • Mitarbeit und Unterstützung
  • Angebot

Juristisch vertreten wird das Institut durch den Vorstand der als gemeinnützig anerkannten „Gesellschaft zur Förderung vergleichender Staat-Kirche-For-
schung e.V.“

Vorsitzender: Bischof a.D. Prof. Axel Noack

seit 2009 Lehrtätigkeit an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
seit 2005 Beauftragter für den missionarischen Dienst der Kirche
seit 2003 Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Missionarische Dienste
1997-2009 Bischof der Evangelischen Kirche der Kirchenprovinz Sachsen
1991-2003 Mitglied des Rates der EKD
seit 1991 Mitglied der EKD-Synode
1985-1997 Pfarrer in Wolfen
1978-1985 Studentenpfarrer in Merseburg
1978 Ordination
1976-1978 Repetent bei Herrn Dr. Wolfgang Ullmann am Katechetischen Oberseminar in Naumburg (Kirchengeschichte)
1975-1976 Vikariat in Merseburg
1969-1975 Studium der Theologie am Katechetischen Oberseminar Naumburg
1949 Geburt in Biesnitz, Kreis Niesky
Einverständnis zur Veröffentlichung dieser Daten vorausgesetzt

Stellvertreterin: Ute Grauerholz

Studium der Germanistik und Politologie in Berlin (FU)
Mitarbeiterin des Goethe-Instituts
verschiedene Auslandsaufenthalte
seit 2009 in Berlin
Einverständnis zur Veröffentlichung dieser Daten vorausgesetzt

Schatzmeisterin: Dr. Doris Ritschel

seit 1998 selbstständige Vermögensberaterin (Allfinanzberatung)
seit 1993 parallele Aus- und Fortbildung sowie Tätigkeit in der Finanz- und Versicherungsbranche
seit 1993 selbstständig auf diesem Gebiet
1990-1993 wissenschaftliche Mitarbeit bei einem Markt- und Meinungsforschungsinstitut
1983 Promotion an der TU Karl-Marx-Stadt (heute Chemnitz) auf dem Gebiet der Ethik
1976-1990 Lehre und Forschung (Philosophie und Ethik)
1972 Abitur an der Winckelmann EOS Seehausen Altmark, anschließend Studium der Philosopohie und Soziologie an der KMU Leipzig
1953 Geburt
Einverständnis zur Veröffentlichung dieser Daten vorausgesetzt

Beisitzerin: Dr. Gerburg Thunig-Nittner

ehrenamtliche Tätigkeiten: Ackermann-Gemeinde, Zentralkomitee der deutschen Katholiken, Diözesanrat Erzbistum Berlin, Katholische Akademie, Präsidium Guardini-Stiftung, Förderverein Kirchliche Telefonseelsorge, Ökumenisches Gedenkzentrum Plötzensee u.a.m.
seit 2000 Ruhestand
1990-1999 Abteilungsleiterin Staatskanzlei und Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg
1988-1990 Ständige Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei der Deutschen Demokratischen Republik
1968-1988 Bundeskanzleramt, Bereich Deutschland- und Berlinpolitik
Studium der Geschichte, Slavistik , Politik; Promotion Osteuropäische Geschichte
1941 Geburt
Einverständnis zur Veröffentlichung dieser Daten vorausgesetzt

Beisitzer: Pastor Reinhard Assmann

Mitarbeit u.a. im Verein für Freikirchenforschung (Münster), im Historischen Beirat des BEFG, im Ökumenischen Rat Berlin-Brandenburg (Konsultativgruppe), in der Konferenz Europäischer Kirchen für den BEFG
seit 2003 Pastor in Berlin-Prenzlauer Berg
2002-2003 Referent für Freikirchenforschung im Verein Ev.-Freikirchl. Zeitgeschichte
1992-2001 Pastor in Berlin-Lichtenberg
1981-1992 Pastor der Ev.-Freikirchl. Gemeinde in Bitterfeld
1981 Ordination
1977-1981 Theologiestudium am Theologischen Seminar des Bundes Ev.-Freikirchl. Gemeinden (BEFG) Buckow/Märkische Schweiz
1975-1976 Erzieherausbildung Bezirksakademie Neubrandenburg
1973-1974 Facharbeiterausbildung Elektromechaniker Sachsenwerk Dresden
1972 Rücknahme der Zulassung wegen Verweigerung des aktiven Wehrdienstes
1971 Zulassung Studium Mathematik TU Dresden
1952 Geburt in Greifswald
Einverständnis zur Veröffentlichung dieser Daten vorausgesetzt

Prof. Dr. Horst Dähn (†) (1941–2012)

Horst Dähn leitete das Institut ehrenamtlich. Nach dem Studium der Fächer Politische Wissenschaft, öffentliches Recht und Geschichte an der Freien Universität Berlin, seiner Promotion und Habilitation arbeitete er jahrelang an dem von Professor Hermann Weber geleiteten Arbeitsbereich DDR-Geschichte des Mannheimer Zentrums für Europäische Sozialforschung (Universität Mannheim). Seit seiner Ernennung zum außerplanmäßigen Professor übte er eine Lehrtätigkeit an der Universität Stuttgart aus. Seit dem 1. Oktober 2007 war er im Ruhestand.

Wichtige Publikationen

Schwierige Gratwanderung. Nach-Denken über die Rolle der evangelischen Kirche in der DDR 20 Jahre nach der Friedlichen Revolution, Berlin 2010 (Hg. mit Joachim Heise)

Staat und Kirchen in der DDR. Zum Stand der zeithistorischen und sozialwissenschaftlichen Forschung, Frankfurt am Main u.a. 2003

„Und führe uns nicht in Versuchung …“ Jugend im Spannungsfeld von Staat und Kirche in der SBZ/DDR 1945 bis 1989, Berlin 1998 (Hg. mit Joachim Heise)

Die Rolle der Kirchen in der DDR. Eine erste Bilanz, München 1993 (Hg.)

Luther und die DDR. Der Reformator und das DDR-Fernsehen 1983, Berlin 1996 (Mitherausgeber)

Vollständige Publikationsliste

Dr. Joachim Heise

Ich bin Joachim Heise, Mitbegründer, von 1993 bis Februar 2007 stellvertretender Leiter und seither neben Horst Dähn (1941–2012) gleichberechtigter Leiter des Instituts. Nach dem Studium der Fächer Geschichte und Deutsch an der Pädagogischen Hochschule Potsdam arbeitete ich zehn Jahre als Lehrer in Brandenburg/Havel. 1983 promovierte ich an der Akademie für Gesellschaftswissenschaften in Berlin über die Geschichte der Kirchenpolitik der SED. Danach war ich im Bereich Aus- und Weiterbildung der Akademie bzw. des dortigen Geschichtsinstituts tätig. Nach erfolgreicher B-Promotion wurde ich 1987 zum Dozenten berufen.

Wichtige Publikationen

Reinhard Henkys. Brückenbauer zwischen West und Ost. Eine Dokumentation seiner Beiträge in der Zeitschrift »Kirche im Sozialismus«, Berlin 2012 (Hg. mit Rosemarie Schumann)

Geschichte, die man erzählen muss. Gespräche mit Persönlichkeiten aus Politik, Kultur und Kirche, Berlin 2011 (Hg.)

Horizont und Mitte. Albrecht Schönherr. Pfarrer und Bischof in zwei Diktaturen. Zum 100. Geburtstag, Berlin 2011 (Hg. mit Johannes Gruhn)

Dialog über Luther und Müntzer. Zwanzig Expertengespräche zwischen kirchlichen und marxistischen Reformationshistorikern der DDR (1981-1990) Eine Dokumentation, Berlin 2011 (Hg. mit Christa Stache)

Schwierige Gratwanderung. Nach-Denken über die Rolle der evangelischen Kirche in der DDR 20 Jahre nach der Friedlichen Revolution, Berlin 2010 (Hg. mit Horst Dähn)

Vollständige Publikationsliste

Wir beschäftigen uns mit Fragen der Geschichte der Staat-Kirche-Beziehungen in der DDR und anderen ehemals realsozialistischen Staaten. Wir untersuchen die Politik der herrschenden Machteliten gegenüber Kirche und Religion, die Stellung der Kirchen und Religionsgemeinschaften zum Staat sowie den Alltag der Christen. Der historische Vergleich spielt dabei eine zentrale Rolle. In jüngster Zeit haben wir unser Forschungsfeld auch auf aktuelle Fragen des Verhältnisses von Staat und Kirche ausgedehnt. Unsere wissenschaftlichen Studien publizieren wir in Büchern, Broschüren und Artikeln. Wir geben eine eigene Schriftenreihe heraus, erarbeiten Ausstellungen und laden zu wissenschaftlichen Diskussionen und Zeitzeugengesprächen ein.

Seit Jahren stützt sich das Institut auf das ehrenamtliche Engagement von seinen Freunden und Interessierten. Es finanziert sich seit 2009 ausschließlich aus Beiträgen der Mitglieder der Gesellschaft zur Förderung vergleichender Staat-Kirche-Forschung e. V. sowie durch Spenden von Privatpersonen und aus der freien Wirtschaft.

Wissenschaftlern, Journalisten und anderen Interessenten helfen wir gern bei der Beschaffung von Fachliteratur, bei der Anbahnung von Kontakten zu anderen Wissenschaftlern und Zeitzeugen sowie bei der Vorbereitung von Forschungsaufenthalten in Berlin. Eine Handbibliothek mit Spezialliteratur steht jedermann Mittwoch bis Donnerstag von 9 bis 14 Uhr offen.