Veranstaltungen, Publikationen, Informationen

12. Dezember 2018 – FÄLLT AUS! Religion im geteilten Berlin (Vortrag und Dikussion)


Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freundinnen und Freunde,

zum Abschluss des Veranstaltungsjahres 2018 laden wir Sie noch einmal ganz herzlich zu einer Veranstaltung zu uns ein. Wir freuen uns, dass es uns gelungen ist, Frau Maria Neumann für einen Vortrag zum Thema "Religion in der geteilten Stadt Berlin" gewinnen zu können. Mit dieser Themenwahl leiten wir über zu unseren Veranstaltungen im nächsten Jahr. 2019 werden wir zurückblicken auf den Mauerfall 1989 und auf Veränderungen, die sich auf unserem Themenfeld seither vollzogen haben.

Seien Sie, ihre Freunde und Bekannten nochmals herzlich zu uns eingeladen.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Dr. Joachim Heise – Institutsleiter

Zu unserem Gast MA Maria Neuman
– 2007 bis 2015 Studium der Geschichte, Volkswirtschaftslehre und Politikwissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin, an der Universität Potsdam und an der Uniwersytet Wroclawski
– 2015 Masterarbeit: Das Bistum Berlin 1945-1979. Eine Ost-West-Beziehungsgeschichte
– seit 2016 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Europäische Geschichte des 20. Jahrhunderts an der Humboldt-Universität zu Berlin

Zum Forschungsprojekt und zum Vortragsthema von MA Maria Neumann
Religion in der geteilten Stadt. Religiöse Vergesellschaftung und Kalter Krieg in Berlin
Berlin war zwischen 1945 und 1990 der symbolische Ort einer in zwei Blöcke geteilten Welt. Nicht jede Verbindung wurde dabei aber unterbrochen. Manche Kommunikationsformen blieben über den Eisernen Vorhang hinweg – jedenfalls rudimentär – erhalten. Christliche Gemeinschaften etwa hatten den Anspruch, ihre kirchliche Einheit über staatliche Grenzen aufrechtzuerhalten und zu verteidigen. Trotzdem stellten sie nicht erst 1990 konfessionsübergreifend fest, dass – mit den Worten von Kurt Scharf – "die Kirchen im Westen und Osten [...] völlig verschiedene Sprachen sprechen..."[1]
Mit Blick auf die Stadt Berlin frage ich in meinem Promotionsprojekt deshalb, wie religiöse Vergesellschaftung unter den Bedingungen der Trennung funktionierte und in welcher Weise Organisationen und Praxen unterschiedlicher kirchlicher Ebenen und Milieus in der Lage waren, die Mauer zu überwinden. Die Fragestellung richtet sich also auf die gegenseitige Beobachtung, geteilte Kommunikation und wechselseitige Beeinflussung der beiden deutschen Gesellschaften. Dabei werden christliche Gemeinschaften vor dem Hintergrund des Kalten Kriegs aber nicht als isolierte Institutionen betrachtet, sondern nach ihrem Potential für eine grenzübergreifende Verflechtungsgeschichte des geteilten Berlins gefragt. Basierend auf Archivalien, kirchlichen Printmedien, Ego-Dokumenten und Zeitzeugeninterviews zielt die Darstellung somit darauf ab, christliche Gemeinschaften in der DDR und in der Bundesrepublik beziehungsweise in Ost- und West-Berlin nicht einfach bloß als "Selbige" oder "die Anderen" zu fassen, sondern auf der Grundlage ihres gemeinsamen Erfahrungshorizontes Verflechtungen herauszuarbeiten, die nicht nur auf Unterschiede und Gemeinsamkeiten hindeuten, sondern den Wandel von Einstellungen und Werten als mögliche Wechselwirkungen beschreiben.
[1] Zitat: Bischof Kurt Scharf, in: Seidel 1989, S. 136.

21. November 2018 Evangelische Friedenspfarrer vor und während des Ersten Weltkrieges


Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freundinnen und Freunde,

vor 100 Jahren endete der Erste Weltkrieg. Historiker haben ihn die "Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts" genannt. Dieser Krieg hat die politische Landkarte Europas grundlegend verändert. "Revolutionen fegten Dynastien hinweg, Staaten und Staatenbünde zerbrachen und verschwanden von der politischen Landkarte, neue rangen um ihren Platz in der Welt. Millionen Menschen fanden den Tod oder kehrten an Körper und Seele verwundet in die von Hunger und Elend beherrschten Heimat zurück. Alles fand ein Ende und Neues begann." (Christel Panzig/Joachim Heise: "Wenn es doch erst vorbei wäre!". Wittenberg im Ersten Weltkrieg 1914 bis 1918, S. 6 f., Wittenberg 2018)

Dieser Krieg war anders als alle anderen vor ihm. Er gilt als erster "moderner Krieg" der Weltgeschichte. Allerdings sei, so Josef Joffee, im Ersten Weltkrieg außer Giftgas und Panzern nichts anderes erfunden als im lange zurückliegenden amerikanischen Bürgerkrieg. Wirklich neu seien die "Synergieeffekte" der gewählten Kräfte, die durch Nationalismus, Technologie und Massenproduktion entfacht worden seien. (Josef Joffee: Die Zeit vom 29. Juli 2004)

Mit unserer Veranstaltung wollen wir an alle diejenigen erinnern, die sich der nationalen Euphorie, dem Völkerhass und der Gewalt entgegengestellt haben und dabei besonders an jene evangelischen Pfarrer zurückdenken, die als "Friedenspfarrer" in die Geschichte eingegangen sind. Dies scheint uns in einer Zeit, in der sich in Deutschland sowie innerhalb und außerhalb Europas wieder Kräfte lautstark zu Wort melden, die scheinbar nichts aus der Geschichte des 20. Jahrhunderts gelernt haben, dringend notwendig.

Als Referenten haben wir Herrn Dr. Karlheinz Lipp gewinnen können, der sich seit Jahren mit dem Friedensengagement evangelischer Pfarrer vor und während des Ersten Weltkriegs beschäftigt, dazu publiziert und in vielen Veranstaltungen und Interview darüber gesprochen hat. In einem Artikel erinnerte er u. a. an den Aufruf von fünf Berliner Pfarrern anlässlich des vierhundertjährigen Jubiläums der Reformation im Oktober 1917. Er bezeichnete diesen Aufruf als den "friedenstheologischen Höherpunkt". Ziel dieses Aufrufs sei es gewesen, einen "Verständigungsfrieden" herbeizuführen. Die darin enthaltene Kritik an Gewalt und Krieg habe "reichsweit großes Aufsehen" erregt und 160 Pfarrer in kurzer Zeit dazu gebracht, eine "militaristische Gegenerklärung" zu unterzeichnen. (FriedensForum 2/2014, S.25)

Seien Sie herzlich zu unserer Veranstaltung eingeladen. Selbstverständlich sind Ihre Freunde und Bekannten ebenso herzlich willkommen.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Dr. Joachim Heise – Institutsleiter

7. Oktober 2018 Festveranstaltung 25 Jahre Berliner Institiut für vergleichende Staat-Kirche-Forschung

25 Jahre Berliner Institut für vergleichende Staat-Kirche-Forschung

Am 29. September feierten Mitarbeiter, Freunde und Förderer in der Evangelischen Kirche Am Fennpfuhl den 25. Gründungstag des Berliner Instituts für vergleichende Staat-Kirche-Forschung. Prof. Dr. Ralf Rytlewski, bis 2002 Professor für Politikwissenschaft am bekannten Otto-Suhr-Institut der Freien Universität Berlin und von 2000 bis 2002 Vorsitzender des Trägervereins des Instituts, hielt den Festvortrag und würdigte die Arbeit der beiden Gründungsväter, Prof. Dr. Horst Dähn und Dr. Joachim Heise, und der vielen Mitarbeiter, die zumeist im Rahmen von Arbeitsfördermaßnahmen im Institut beschäftigt waren.

Hier zum Download:
Festrede von Prof. Dr. Ralf Rytlewski
Urkunde Horst-Dähn-Preis 2018
Begründung der Verleihung des Horst-Dähn-Preises 2018
Dr. Joachim Heise zur Verleihung des Horst-Dähn-Preises 2018

Zugleich hob er das ehrenamtliche Engagement vieler Freundinnen und Freunde des Instituts hervor.

Cordula Schönherr
Die musikalische Begleitung hatten Dietrich und Cordula Schönherr übernommen.

Es sei gelungen, ein "Bühne zu schaffen", so Rytlewski, "auf der Zeitzeugen von Rang und Namen auftraten, die das wechselvolle und wechselseitige Wirken von Kirche und Staat nachstellten, aufklärten, reflektierten, dies im Gespräch mit Wissenschaftlern und Journalisten, mit den Fachmännern und Fachfrauen der Administrationen, und hinzu kam das interessierte Publikum. Geradezu regelmäßig entstanden daraus Publikationen, deren Gesamtzahl schon vor fünf Jahren bei 55 Titeln lag. Dem Außenstehenden wird schnell bewusst, hier wurde eine Erfolgsstory geschrieben. Die Vortragenden, Diskutanten, Moderatoren, Lektoren, Grafiker schrieben sich in den Erfolg ein, wie auch die vielen helfenden Hände, die jede Veranstaltung erst ermöglichen, wie auch jene, die die Programmideen entwickelten, verbreiteten und durchführten, und nicht zuletzt all jene, die die finanziellen Voraussetzungen schufen". Das Institut mit seinen Menschen aus Ost und West, aus Deutschland, Osteuropa, den USA und einigen anderen Ländern, so Rytlewski weiter, habe "in Zeiten des Zusammenbruchs, Umbruchs und Aufbruchs - ich vermeide das Wort Wende - Außergewöhnliches geleistet".

Prof. Dr. Ralf Rytlewski
Rückblickend auf die Gründungsphase des Instituts in der ersten Hälfte der 1990er Jahre stellte Rytlewski fest, dass viele konzeptuelle und methodische Fragen in Wissenschaft und Publizistik damals offen waren. In dieser Situation sei der "geschichtspolitologische, immanente Ansatz des Stuttgarter Professors Horst Dähn auf die Vorgehensweise des im historisch-ökonomischen Marxismus ausgebildeten Dozenten Joachim Heise und die theologische Arbeitsweise des Generalsuperintendenten und Pfarrers Günter Krusche gestoßen", der in dieser Zeit Vorsitzender des Trägervereins war. Dähn aus dem Westen und Heise aus dem Osten haben ihre Wirkung steigern können, "indem sie unterschiedliche, sich glücklicherweise ergänzende Kompetenzen einsetzten. War Horst Dähn ein Meister der Quellen, der Archive, der fortwährenden zeithistorischen Wahrheitsfindung, so entwickelte sich der 'rote' Joachim Heise zum Unternehmer, dem es oblag, Institutsvorhaben nicht nur zu entwickeln, sondern dafür auch eine Finanzierung zu beschaffen".

Rytlewski diskutierte dann drei Sprachformeln, die insbesondere bei der Betrachtung der Rolle der Evangelischen Kirchen in der DDR immer wieder die Runde machten und bis heute machen, die Formel "Kirche im Sozialismus", die Formel von "Kooperation und Konfrontation" und die von der "Anpassung und Verweigerung". Besonderes Interesse fanden bei den Zuhörern die Überlegungen des Politikwissenschaftlers Ralf Rytlewski zum Problem der "Anpassung". Sie geht bekanntlich auf Bischof Albrecht Schönherr zurück, der die Metapher von der "Gratwanderung" des Bundes der Evangelischen Kirchen einführte. In den Worten Schönherrs stehe die Metapher für den "aufrechten Gang zwischen Opportunismus und Opposition", zwischen "Anpassung und Verweigerung". Rytlewski betonte, das Wort Anpassung werde im Schrifttum "vorzugsweise negativ konnotiert, drastisch in der Gleichsetzung von Anpassung und Kumpanei". Er verwies in diesem Zusammenhang auf den schottischen Ökonom Adam Smith, der Anpassung als "Ausgleich zwischen zwei Größen" verstanden habe. Berühmt sei insbesondere "sein Lehrbeispiel des Marktes, auf dem Angebot und Nachfrage sich ausgleichen mit dem Resultat des Preises". Im Politikmodell des einflussreichen zeitgenössischen Max Weber-Schülers Talcott Parsons meine Anpassung "weder Leisetreterei noch Anbiederung, sondern die notwendige Auseinandersetzung einer Organisation oder eines Individuums mit der gegebenen Umwelt – Umwelt jetzt aber im sozialwissenschaftlichen Sinne verstanden – um Dreierlei zu erreichen:
– um sich zu behaupten,
– um Krisen und Zusammenbrüche zu vermeiden, und
– um reziprok Veränderungen auf der Gegenseite zu erzielen".
Rytlewski plädierte "entgegen der Schrifttumslage für ein positiveres Verständnis von Anpassung". Am Schluss seines Vortrags bekräftigte Rytlewski seine Überzeugung, dass es eine Zukunft für das Institut, für dieses "ostwestliche Unikat" geben müsse.

Der Festrede folgte die Verleihung des Horst-Dähn-Preis 2018 an Prof. Dr. Horst Dohle. Dieser Preis wird seit 2013 alljährlich in Erinnerung an den 2012 verstorbenen Mitgründer, langjährigen Leiter und Förderer des Instituts an Persönlichkeiten verliehen, die sich in besondere Weise um die Aufarbeitung der Geschichte der Kirchen, des Alltags der Christen und der Beziehungen zwischen Staat und Kirche in der DDR und anderen kommunistisch regierten Ländern verdient gemacht haben. Bisherige Preisträger sind: Dr. Christa Stache und Ruth Papst (2013), Prof. Dr. Rudolf Mau und Dr. Friedrich Winter (2014), Dr. habil. Anke Silomon (2015), Dr. sc. Joachim Heise (2016). 2017 ging der Preis an den inzwischen verstorbenen Dr. Ulrich Schröter. In der Begründung für die Wahl des Preisträgers 2018 wurde ausdrücklich betont, dass Horst Dohle diesen Preis nicht für das bekommt, was er in seiner Zeit als Mitarbeiter in der Dienststelle des DDR-Staatssekretärs für Kirchenfragen getan oder gelassen hat. Wörtlich heißt es: "Es geht uns vielmehr darum, einen Mann mit seiner Biographie zu würdigen, der sich nach dem Ende der DDR und dem Ende seiner beruflichen Laufbahn selbstkritisch befragt, sich aktiv an der Auseinandersetzung mit der Geschichte der Kirchenpolitik der SED/DDR beteiligt und in Publikationen, Aufsätzen, Interviews und persönlichen Gesprächen geholfen hat, Licht in die Hintergründe der Kirchenpolitik der SED/DDR zu bringen, an der er selbst mit unterschiedlicher Aufgabenstellungen aktiv beteiligt war. Dies war nicht nur ein Prozess, der intellektuelle Anstrengung verlangte, sondern der die Bereitschaft einschloss, sich selbst eigene Irrtümer und Fehler, eingeschlagene Irrwege und Versäumnisse einzugestehen und offen und öffentlich darüber zu sprechen."

Horst Dohle betonte in seinem Dankeswort, für ihn sei das Institut gewissermaßen sein "zweites Leben".

Prof. Dr. Rolf Dohle
Das erste wäre 1990 zu Ende gegangen, als er 55 Jahre alt war. "Da war ich zu alt für einen Blitzstart in der Versicherungs- und Immobilienwirtschaft und zu jung zum Rosenzüchten", bemerkte er etwas ironisch. "Mit Joachim Heise kam die rettende Idee: Wir machen auch künftig das, wovon wir etwas verstehen: Geschichts- und Kirchengeschichtsschreibung, aber anders als früher!", erinnerte sich Dohle an die Anfänge der Institutsarbeit. Auch er habe sich 1989/1990 wie viele andere, die in der DDR geblieben waren, fragen müssen: Wozu bin ich noch zu gebrauchen nach allem, was – auch in der Kirchenpolitik der DDR – geschehen ist und woran ich beteiligt war?"

In seinem Schlusswort dankte Dr. Joachim Heise allen, die zum Gelingen des Projekts "Institut" in unterschiedlicher Weise beigetragen haben und erinnerte an all jene, die nicht mehr unter uns sind.

Dr. Joachim Heise
Im Mittelpunkt der Arbeit des Instituts, so Heise, werden in den nächsten Jahren der Fall der Berliner Mauer und die Wiederherstellung der deutschen Einheit vor 30 Jahren stehen. Angesichts der Probleme in Europa wird das Institut die Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern aus den süd- und osteuropäischen Ländern verstärken. Das Institut wird auch künftig ein Ort des offenen Meinungsaustausches, des kulturvollen Gesprächs und der Zusammenarbeit von Menschen mit unterschiedlichen weltanschaulichen und religiösen Überzeugungen bleiben.

Berlin, am 7. Oktober 2018

Dr. Joachim Heise/Fotos: Matthias Thiel

25. September 2018 Programm der Festveranstaltung


Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freundinnen und Freunde des Instituts,

Das Programm für unsrer Festverantaltung ist komplett und kann steht hier zum Downlaod bereit.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Dr. Joachim Heise – Institutsleiter

September 2018 Bitte um Mitarbeit


Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freundinnen und Freunde des Instituts,

wir suchen für unser Büro eine erfahrene Sekretärin, die ihren Ruhestand genießt und in einem Teil Ihrer Freizeit ehrenamtlich tätig sein, neue Leute kennenlernen und neue Erfahrungen sammeln möchte.

In der Regel geht es um die Erledigung einfacher Büroarbeiten (Postein- und ausgang (traditionell und per Mail), Pflege der Adressdatei, Versand unserer Publikationen und Mitarbeit bei der organisatorischen Vorbereitung und Durchführung öffentlicher Veranstaltungen usw. Monatlich ist dafür eine Aufwandsentschädigung vorgesehen.

Wir arbeiten seit 25 Jahren als eine überkonfessionelle, politisch unabhängigen Forschungs- und Bildungseinrichtung in Trägerschaft eines gemeinnützigen Vereins, die sich speziell mit der Geschichte der Beziehungen zwischen Staat und Kirche, der Geschichte der Kirchen und dem Alltag der Christen in der DDR und anderen kommunistisch regierten Ländern in der Zeit von 1945 bis 1989/1990 beschäftigt. Über uns erfahren Sie Wichtiges auch auf unserer Webseite: institut-staat-kirche-forschung.de.

Wenn Sie oder eine Bekannte von Ihnen Lust hat, sich bei uns mit Ihren Erfahrungen und Fähigkeiten einzubringen, dann rufen Sie mich (01520/1876009) an oder schreiben eine Mail.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Dr. Joachim Heise – Institutsleiter

8./29. September 2018 25 Jahre Berliner Institut für vergleichende Staat-Kirche-Forschung


Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freundinnen und Freunde des Instituts,

im September dieses Jahres feiern wir 25. Gründungstag des Berliner Instituts für vergleichende Staat-Kirche-Forschung. Was wir in der Planckstraße 20 als Untermieter unter äußerst schwierigen Bedingungen begonnen und in der Neuen Grünstraße 19 fortgesetzt haben, beschäftigt uns seit nunmehr sechs Jahren am Bethaniendamm 25. Am 8. September wird es im Evangelischen Kirchenforum Stadtmitte in der Klosterstraße 66 ein Internationales Kolloquium zum Thema: „1968. Paris, Berlin, Prag und die Kirchen” geben. Beginn ist um 11.00 Uhr. Sprechen werden u. a. Prof. Dr. Rolf Wischnath und Dr. Jaroslav Šebek aus Prag. Darüber hinaus zeigen wir Ausschnitte aus Filmdokumentationen über die Ereignisse und freuen uns auf Erinnerungen von Zeitzeugen.

Das Kolloquium wird in drei Einheiten gegliedert. Alle drei Teile werden mit einer kurzen filmischen Erinnerung an die Ereignisse in Paris, Berlin und Prag eingeleitet.

Einheit I: Paris 1968
Ein Gespräch mit Wolfgang Willsch (Diakon, Gemeinschaft Brot des Lebens/Pain de Vie) über die Ereignisse in Paris 1968 mit dem Journalisten Gunnar Lammert-Türk.

Einheit II: Berlin
Referat Prof. Dr. Rolf Wischnath
„Wir hatten Recht. Wir hatten unrecht.
Eine Collage zum Aufruhr 1968 mit den Beziehungen zur Evangelischen Kirche.”
anschließend: Gespräch

Einheit III: Prag
Referat: Dr. Jaroslav Sebek (Prag)
„Frühling der Hoffnung - Herbst der Kälte aus Moskau.
Die tschechoslowakischen Kirchen und der Prager Frühling”
anschließend: Gespräch

Referat: Dr. Joachim Heise
„Das Prager Staatsamt für kirchliche Angelegenheiten und er Prager Frühling”
anschließend: Gespräch

Zum Download der Einladung zum Kolloqium.

Am 29. September wollen wir dann in der Evangelischen Kirche Am Fennpfuhl (Paul-Junius-Straße 75, 10369 Berlin) feiern. Beginn ist um 11 Uhr. Prof. Dr. Ralf Rytlewski wird auf 25 Jahre Institutsentwicklung zurückschauen. Danach werden wir Prof. Dr. Horst Dohle für seinen Beitrag zur Auseinandersetzung mit der Geschichte der Kirchenpolitik der SED/DDR den Horst-Dähn-Preis 2018 verleihen.

Zum Download der Einladung zur Jubiläumsveranstaltung.

Auch im Namen des Vorstands unseres Trägervereins und seines Vorsitzenden Bischof a. D. Prof. Axel Noack lade ich Sie zu beiden Veranstaltungen ganz herzlich ein.
Selbstverständlich ist auch Platz für Freunde und Bekannte von Ihnen, die sich für beide oder eine der Veranstaltungen interessieren.

Beim Kolloquium am 8. September 2018 wird es in der Mittagspause einen kleinen Imbiss geben. Zum Abschluss der Feier am 29. September 2018 laden wir Sie zu einem kleinen Empfang ein, bei dem es bei Speis und Trank Gelegenheit zum Gespräch geben wird. Haben Sie bitte Verständnis, dass wir Sie deshalb bitten, uns Ihre Teilnahme anzuzeigen. Schicken Sie Ihre Anmeldung (Download per Klick) per Post oder per Fax an uns zurück oder schreiben Sie uns eine kurze E-Mail.

Für die Fortsetzung unserer Arbeit bitten wir am Ende beider Veranstaltungen um eine Spende.

Berlin, 13. August 2018

Mit freundlichen Grüßen und guten Wünschen

Ihr Dr. Joachim Heise – Institutsleiter

7. Juni 2018 Pressemitteilung: Neues Buch über Wittenberg im Ersten Weltkrieg 1914 bis 1918

„Wenn es doch erst vorbei wäre!”
Wittenberg im Ersten Weltkrieg 1914 bis 1918

Rechtzeitig zum Gedenken an das Ende des Ersten Weltkrieges vor hundert Jahren haben Dr. Christel Panzig, Haus der Geschichte Wittenberg, und Dr. Joachim Heise, Berliner Institut für vergleichende Staat-Kirche-Forschung, ein Buch zur Geschichte Wittenbergs, der Wittenbergerinnen und Wittenberger in den vier Kriegsjahren herausgebracht. Es trägt den Titel: „‚Wenn es doch erst vorbei wäre!’ Wittenberg im Ersten Weltkrieg 1914 bis 1918”. Den Autoren geht es, wie sie im Vorwort betonen, darum zu zeigen, „wie der Krieg in den Alltag der Menschen einer kleinen Stadt wie Wittenberg, die Stadt Luthers und der Reformation, eingriff und ihr Leben gravierend veränderte”. Sie stützen sich deshalb vor allem auf Erinnerungen von Zeitzeugen und Berichte der Wittenberger Presse sowie auf zeitgenössische Publikationen, die wenige Jahre nach Kriegsende veröffentlicht wurden. Für uns Nachgeborene wird Geschichte zudem durch eine Fülle von Fotos und eine Vielzahl von Auszügen aus Feldpostbriefen wieder lebendig. Die Autoren beschreiben in aller gebotenen Kürze Wittenberg vor dem Krieg, um dann im Hauptteil des Buches den Kriegsalltag in Wittenberg zu beleuchten, das Infanterie-Regiment Graf Tauentzien von Wittenberg (Die „20er”) und seine Rolle im Krieg darzustellen, die Rüstungsindustrie in Reinsdorf und in Piesteritz zu untersuchen, den Werkssiedlungsbau sowie das Kriegsgefangenenlager in Kleinwittenberg in Erinnerung zu rufen. Das Reformationsjubiläum 1917, als der Krieg für Deutschland bereits verloren war und dennoch fortgesetzt wurde, nimmt in diesem Kapitel des Buches einen gebührenden Raum ein. Das Schlusskapitel „Wittenberg am Kriegsende” endet Silvester 1918/1919. Dort heißt es: „Die Wittenberger schwankten zwischen Bangen und Hoffen, als das neue Jahr begann. Alles war zu Ende und alles fing wieder an. Wittenberg hatte aufgehört eine Garnisonstadt, Stadt der Lazarette und der Kriegsgefangenen zu sein. Wittenberg blieb dennoch die kleine Stadt an der Elbe mit einer längst vergangenen, ungewöhnlich großen Geschichte.”

Die Publikation kostet 29,90 Euro.

Bezugsquellen:
Haus der Geschichte, Schlossstr. 6, 06886 Lutherstadt Wittenberg, Tel 03491/409004
Das Buch kann auch über unser Institut (siehe Impressum) bezogen werden

28. Mai 2018 Trauer um OKR Dr. Ulrich Schröter


Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freundinnen und Freunde des Instituts,

wir trauern um OKR Dr. Ulrich Schröter, den wir im Herbst des vergangenen Jahres für seine Verdienste bei der Aufarbeitung der Geschichte der Kirchen, Christen und der staatlichen Kirchenpolitik in der DDR, insbesondere der Evangelischen Kirche in Berlin-Brandenburg und ihrer Mitglieder mit dem Horst-Dähn-Preis 2017 ausgezeichnet haben. Wie gern hätten wir im September mit ihm zusammen den 25. Gründungstag unseres Instituts gefeiert.
In der Geschichte unseres Instituts wird er stets einen ehrenvollen Platz einnehmen.

Die Trauerfreier findet am Montag, dem 4. Juni 2018, um 11.30 Uhr in der Erlöserkirche in Berlin-Rummelsburg statt.

Berlin, 28. Mai 2018

Bischof a. D. Prof Axel Noack
- Vorsitzender des Trägervereins -

Dr. Joachim Heise
- Institutsleiter -

23. Juni 2018 Einladung zum Institutstag 2018


Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freundinnen und Freunde,

hiermit laden wir Sie/Euch ganz herzlich zu unserem Institutstag 2018 am 23. Juni 2018 ein.
Nachdem wir uns im vergangenen Jahr entschlossen hatten, keine mehrtägigen Institutsexkursionen zu organisieren, haben uns viele Briefe, Mails und Anrufe erreicht, die dieses sehr bedauern, zugleich aber Verständnis gezeigt haben. Einige haben auch vorgeschlagen, doch wenigstens eine Tagesfahrt zu organisieren, um interessante Orte kennenzulernen und ein paar schöne Stunden miteinander zu verbringen. So ist die Idee geboren, jedes Jahr zu einem Institutstag einzuladen.
Die Wahl des Ziels ist aus naheliegenden Gründen auf die Stadt Brandenburg an der Havel gefallen. Brandenburg ist eine Stadt im Wasser, der in den ersten Jahren nach der „Wende” das Wasser sprichwörtlich bis zum Hals stand. In den zurückliegenden Jahren hat sie sich zu einer Perle an der Havel entwickelt, die eine Reise wert ist.
Die tausendjährige Havelstadt mit ihren großen Kirchen und Klöstern, ihren Stadttortürmen und ihrer mittelalterlichen Stadtmauer muss man vom Wasser aus erleben. Deshalb werden wir mit zwei historischen Schiffen, die Anfang des 20. Jahrhunderts auf der Brandenburger Wiemann Werft gebaut worden sind, die Stadt erkunden.
Anschließend besteht die Möglichkeit, den historischen Stadtkern Brandenburgs mit der St. Katharinenkirche in der Neustadt, der St. Gotthardtkirche in der Altstadt und dem Brandenburger Dom St. Peter und Paul auf der Dominsel individuell zu erkunden und das Mittagessen in einem der Restaurants in der Innenstadt einzunehmen.
Ein zweiter Höhepunkt wird ein Konzert der Gruppe "Les Troizettes" in "Spechts Speicher" sein. Der Speicher ist 1784 gebaut worden, steht unter Denkmalschutz und ist der noch vorhandene Teil einer ehemaligen Lohmühle (siehe Einladung im Anhang).
Die Anreise nach Brandenburg könnte mit dem eigenen PKW oder mit dem Regionalexpress RE 1 von Ostbahnhof, Alexanderplatz, Friedrichstraße, Hauptbahnhof, Bahnhof Zoo, Berlin-Charlottenburg oder Berlin-Wannsee erfolgen.
Die Veranstalter der Schiffsfahrt würden sich für eine angemessene Spende für den Verein „Historischer Hafen” bedanken. Der Eintritt für das Konzert kostet 10 €.
Wir würden uns beide sehr freuen, Sie/Euch in unserer Heimatstadt Brandenburg begrüßen und mit Ihnen einen schönen Sommertag verbringen zu können. Bis zum 15. Mai haben Sie/habt Ihr Gelegenheit, Ihre/Eure Teilnahme am Institutstag 2018 anzuzeigen.

 

Über alle notwendigen weiteren Details zum Verlauf des Institutstages werden wir Sie/Euch dann rechtzeitig informieren.

Bis dahin grüßen Sie herzlich – Ihre Sibylle und Joachim Heise

2. Mai 2018 Veranstaltung: Das Spitzentreffen am 6. März 1978 und sein Platz in der Geschichte der Kirchen und der Kirchenpolitik der DDR


Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freundinnen und Freunde des Instituts,

hiermit laden wir Sie/Euch zu unserer nächsten Institutsveranstaltung am 2. Mai 2018 um 16.00 Uhr ins Kirchliche Archivzentrum ein.
In diesem Jahr versuchen wir, uns bei der Themensetzung für unsere Veranstaltungen auf das Jahr 8 der jeweiligen Jahrzehnte zu konzentrieren. Begonnen haben wir im Februar mit einer Veranstaltung zur Erinnerung an den amerikanischen Bürgerrechtler Martin Luther King, der am 4. April 1968 ermordet worden ist.
Diesmal wird es um das Spitzentreffen zwischen Erich Honecker und dem Vorstand der Konferenz der Evangelischen Kirchenleitungen in der DDR mit Bischof Albrecht Schönherr als Vorsitzenden am 6. März 1978 gehen. 1998, zwanzig Jahre danach, hatten wir zum ersten Mal zu diesem Thema ins Institut eingeladen. Wenn ich heute auf die Fotos von dieser Veranstaltung schaue, so muss ich mit Bedauern feststellen, dass ein großer Teil der damaligen Teilnehmer nicht mehr unter uns ist. Inzwischen sind eben weitere zwanzig Jahre vergangen. Umso mehr freuen wir uns, dass Horst Dohle zugesagt hat, sich unseren Fragen zu stellen. Er war kein Teilnehmer an diesem Treffen, hat aber seine Vorbereitung, seine Hintergründe und Folgen als enger Mitarbeiter des Staatssekretärs für Kirchenfragen Hans Seigewasser miterlebt. In der Publikation „SED und Kirche”, Band 2, hat er dieses Treffen umfangreich dokumentiert und kommentiert. Darüber hinaus ist er in den zurückliegenden Jahren immer wieder als kompetenter Interviewpartner für Rundfunk- und Fernsehproduktionen zum Thema Kirchenpolitik der DDR/SED angefragt worden.

Gast: Prof. Dr. Horst Dohle, ehemaliger Mitarbeiter in der Dienststelle des Staatssekretärs für Kirchenfragen der DDR

Moderator: Dr. sc. Joachim Heise

Ich würde mich freuen, Sie zu unserer Veranstaltung begrüßen zu können.

Mit freundlichen Grüßen – Ihr Joachim Heise

21. März 2018 Veranstaltung: Zur Geschichte der Neuapostolischen Kirche in der DDR


Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freunde und Förderer des Instituts,

zu unserer Veranstaltung am 21. März 2018 laden wie Sie, ihre Freunde und Bekannten herzlich ein.
Wir haben uns in den 25 Jahren der Existenz unseres Instituts immer wieder einmal mit der Geschichte der kleinen Religionsgemeinschaften in der DDR beschäftigt. Diesmal wird es um die Geschichte der drittgrößten Religionsgemeinschaft in der DDR, der Neuapostolischen Kirche, gehen. Eingeladen haben wir dazu Professor Törner, der der Neuapostolischen Kirche angehört und ehrenamtlich auf Bezirksebene tätig war. Er hat eine Arbeit zum Thema verfasst und wird uns einige seiner Forschungsbefunde auf der Basis zugänglicher Quellen vorstellen und zur Diskussion stellen.
Ich würde mich freuen, Sie zu unserer Veranstaltung begrüßen zu können.

Gast: Prof. Dr. Günter Törner

 

Ich würde mich freuen, Sie zu unserer Veranstaltung begrüßen zu können.

Mit freundlichen Grüßen – Ihr Joachim Heise

27. Februar 2018 Veranstaltung: Martin Luther King in der DDR (1964)

Liebe Freunde und Förderer des Instituts,
sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit lade ich Sie ganz herzlich zu unserer ersten Veranstaltung im neuen Jahr ein. Dieses Jahr 2018 ist ein ganz besonderes Jahr. Unser Institut feiert im Herbst seinen 25. Gründungstag. Zudem werden wir auf Ereignisse zurückschauen, die 100, 50, 40 und 30 Jahre zurückliegen und in der Geschichte der Kirchen einen besonderen Platz einnehmen.
Am 27. Februar werden wir an Martin Luther King erinnern, der vor 50 Jahren, am 4. April 1968, auf dem Balkon eines Motels in Memphis (Tennessee) ermordet wurde. Unvergessen ist seine Rede „I have a dream” am 28. August 1963 in Washington D. C., als über 250.000 Menschen gegen die Rassendiskriminierung in den USA protestierten. Ein Jahr darauf erhielt er den Friedensnobelpreis.
Auf Einladung des Regierenden Bürgermeisters Willy Brandt besuchte Martin Luther King im gleichen Jahr West-Berlin und predigte vor 20.000 Menschen in der Waldbühne. Unangekündigt besuchte er auch Ost-Berlin und predigte in der Marien- und in der Sophienkirche. Dieser Besuch wird im Mittelpunkt unserer Veranstaltung stehen, zu der wir Frau Eva Werner als sachkundige Referentin eingeladen haben. Die Politologin und Historikerin wurde 1969 geboren, lebt in Stollberg und ist Mitarbeiterin der Gedenkstätte Hoheneck. Sie schließt gerade ihre Dissertation zum Thema „Martin Luther King in der DDR” ab.

Referentin: Eva Werner

Moderation:
Pastor Reinhard Assmann (Berliner Institut für vergleichende Staat-Kirche-Forschung)

Ich würde mich freuen, Sie, Ihre Freunde und Bekannten bei uns begrüßen zu können.

Mit freundlichen Grüßen – Ihr Joachim Heise

1. Januar 2018 Stiftung zur Förderung der Kirchengeschichtsforschung hat Arbeit aufgenommen

Stiftung zur Förderung der Kirchengeschichtsforschung hat Arbeit aufgenommen

Dr. Ursula Dähn, Ehefrau des 2012 verstorbenen Stuttgarter Politikwissenschaftlers, Mitgründers und langjährigen Leiters des Berliner Instituts für vergleichende Staat-Kirche-Forschung hat sich entschlossen, eine Stiftung ins Leben zu rufen und 250 000 € als Stiftungsvermögen bereitzustellen. Der Zweck der Ursula-und-Horst-Dähn-Stiftung ist die Förderung von Wissenschaft und Forschung zur Geschichte der christlichen Kirchen während des Kalten Krieges und der Teilung Deutschlands und Europas. Im Fokus stehen dabei besonders Forschungen zur Geschichte der Kirchen, des Alltags der Christen und der Beziehungen zwischen Staat und Kirche in der DDR und anderen kommunistisch regierten Ländern.

Finanziell gefördert werden Forschungsvorhaben, Publikationen, Ausstellungen, wissenschaftliche Kolloquien und andere öffentliche Veranstaltungen, vorzugsweise im Rahmen der Arbeit des Berliner Instituts für vergleichende Staat-Kirche-Forschung.

Die neue Stiftung ist eine rechtsfähige Stiftung bürgerlichen Rechts. Sie darf Zustiftungen ohne Zweckbestimmung auf Grund einer Verfügung von Todes wegen dem Stiftungsvermögen zuführen. Das Stiftungsvermögen wird planmäßig in 25 Jahren verbraucht.

Vorsitzender des Stiftungsvorstands ist Dr. Joachim Heise, Leiter des Berliner Instituts für vergleichende Staat-Kirche-Forschung, sein Stellvertreter ist Dr. Wolfgang Krogel, Leiter des Landeskirchlichen Archivs der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz. Die Funktion der Schatzmeisterin/Schriftführerin übt Frau Dr. Ursula Dähn aus.

Bei Auflösung oder Aufhebung der Stiftung oder Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen an die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz und darf von dieser ausschließlich für die Förderung von Forschungen auf dem Gebiet der Kirchengeschichte verwendet werden.

Anträge auf Bereitstellung von Fördermitteln können ab 1. Januar 2018 an die Ursula-und-Horst-Dähn-Stiftung, z. H. Dr. Joachim Heise, 10997 Berlin, Bethaniendamm 25 (Tel. 030/22496821) gestellt werden.

Berlin, 1. Januar 2018
Der Vorstand