Veranstaltungen, Publikationen, Informationen

13. Februar 2019 Neuigkeiten und Einladungen


Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freundinnen und Freunde,

wir haben einige Zeit nichts von uns hören lassen. Einige haben schon besorgt angefragt, ob wir unsere Arbeit eingestellt hätten. Nein, selbstverständlich nicht!
Denn die Auseinandersetzungen über die Geschichte der Kirchen, der Beziehungen zwischen Staat und Kirche sowie des Alltags der Christen in der DDR und anderen kommunistisch regierten Ländern sind noch längst nicht abgeschlossen. Vermeintlich als beantwortet geltende Fragen werden 30 Jahre nach dem Ende des „realen Sozialismus” in Europa neu aufgeworfen. Jüngere Generationen stellen zudem andere Fragen und suchen nach eigenen Antworten. In der Wissenschaft und in den Kirchen sind neue Jahrgänge herangewachsen, für die die Zeit, die im Mittelpunkt unserer Arbeit steht, längst zu einer weit zurückliegenden Geschichte geworden ist.

In den vergangenen Wochen und Monaten hatten der Vorstand und ich als Leiter des Instituts auch einige grundlegende organisatorische Fragen zu klären. Dazu gehörten dringend zu lösende Personalfragen. Inzwischen ist es uns gelungen, Frau Annette Wodinski als Mitarbeiterin im Institutsbüro zu gewinnen. Herr Peter Muttersbach hat sich bereit erklärt, unsere Publikationsvorhaben bis zur Druckreife zu führen. Mit seiner Hilfe werden wir wieder mehr publizieren können. So werden wir u. a. unsere Schriftenreihe in einem neuen, ansprechenden Gewand fortführen und damit einen größeren Interessentenkreis ansprechen. Das erste Heft ist in Arbeit und wird demnächst erscheinen. Es wird sich dem Thema der Teilung Berlins und ihrer Überwindung vor 30 Jahren widmen. In einem Aufsatz mit dem Titel „Berlin. Politisch getrennt, technisch verbunden” geht Prof. Dr. Ralf Rytlewski der Frage nach, wie und auf welchen Feldern die beiden Stadthälften trotz der Teilung auf vielfältige Weise verbunden blieben. Es folgt die Mitschrift eines Zeitzeugengesprächs mit Walter Momper, Dieter Schröder, Manfred Stolpe und Günter Krusche, zu dem unser Institut im Dezember 2009 eingeladen hatte. Am 29. Oktober 1989 hatten sich die schon erwähnten Herren mit Günter Schabowski und Erhard Krack zu einer „ungewöhnlichen Tafelrunde” im Ostberliner „Palasthotel” getroffen. Im Kern dieses Treffens ging es um zwei Fragen:
– Welche Absichten hat die DDR-Führung, ihren Bürgern die lang ersehnte Reisefreiheit zu gewähren?
– Was kommt auf Westberlin zu, wenn Hunderttausende davon Gebrauch machen und zuerst nach Westberlin strömen werden?

Außerdem hat der Vorstand unseres Trägervereins auf meinen Vorschlag hin beschlossen, die weitere Arbeit des Instituts auf zwei größere Kolloquien im Jahr zu konzentrieren. Wir werden in diesem Jahr zum 11. Mai zu einem Berliner Staat-Kirche-Kolloquium und zum 21. September zu einem Internationalen Staat-Kirche-Kolloquium einladen. Die Unterstützung solcher Projekte durch die Ursula-und-Horst-Dähn-Stiftung macht diese aufwendigeren Vorhaben auch finanziell möglich.

Ich bitte um Ihr Verständnis, dass wir unsere Kräfte im Interesse einer höheren Qualität und einer größeren öffentlichen Resonanz stärker bündeln wollen und nicht mehr so oft wie in den zurückliegenden Jahren zu Veranstaltungen einladen werden. Das heißt nicht, dass wir auf traditionelle Veranstaltungsformen, vor allem Vortragsabende, Abendgespräche über Gott und die Welt und Buchpräsentationen, völlig verzichten werden. So freue ich mich, dass sich Pfarrer Ulrich Hollop bereit erklärt hat, sich meinen Fragen in einem „Abendgespräch” am 20. März zu stellen.
Auch die Wahl zum neuen Vorstand unseres Trägervereins erfolgt an diesem Tag. Außer unseren Mitgliedern sind dazu auch alle Interessenten herzlich eingeladen.
Auch in diesem Jahr laden wir wieder zu einem Institutstag ein, der uns an schöne Orte in unserem Land führt und Gelegenheit für Gespräche in entspannter Atmosphäre bietet. Am 25. Mai besuchen wir die Fontane-Stadt Neuruppin. Wir werden dort bei einer Stadtführung „Auf den Spuren von Theodor Fontane” wandeln. Anschließend fahren wir mit dem Schiff nach Boltenmühle und genießen die herrliche Seenlandschaft um Neuruppin. Nach Mittagessen und Spaziergängen geht es dann wieder zurück nach Neuruppin, von wo jeder individuell die Heimreise antreten kann.

Ich hoffe sehr, dass ich Sie auch 2019 wieder bei uns begrüßen darf und Sie unsere Arbeit auch weiterhin mit Interesse begleiten und, wo es möglich ist, unterstützen. Bitte merken Sie sich die genannten Termine schon jetzt vor. Eine detaillierte Einladung erhalten Sie zeitnah.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Dr. Joachim Heise – Institutsleiter

21. Dezember 2018 Trauer um Christine Anne Wörne


Wir trauern um unser Mitglied und unsere Freundin seit Schülertagen Christine Anne Wörne.
Sie ist am 21. Dezember 2018 in Potsdam verstorben.
Mit ihrem Mann war sie oft bei unseren Institutsexkursionen dabei und wird vielen in guter Erinnerung bleiben. Wir werden Sie sehr vermissen.

Ihre Sibylle und Joachim Heise

17. Dezember 2018 Weihnachstgruß


Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freundinnen und Freunde,

Liebe Freundinnen, liebe Freunde unseres Instituts,

St. Johanniskirche in Brandenburg
auch im Namen des Vorstands unseres Trägervereins möchte ich Ihnen und Ihren Familien eine schöne Weihnachtszeit und uns allen ein gutes, friedliches Jahr 2019 wünschen. Danken möchte ich Ihnen, dass Sie unsere Arbeit auch im zurückliegenden Jahr in unterschiedlicher Weise unterstützt und Ihr Interesse an unseren Publikationen und Veranstaltungen gezeigt haben. Im neuen Jahr haben wir viel vor. 100 Jahre nach der Verabschiedung der Weimarer Reichverfassung und 30 Jahre nach dem Fall der Berliner Mauer werden wir der Frage nachgehen, wie sich beide Ereignisse auf die Beziehungen zwischen Staat und Kirche ausgewirkt haben. Dazu sind zwei größere Kolloquien im Mai und im Oktober 2019 geplant. Zudem haben wir vor, unsere Schriftenreihe (26 Hefte sind bereits erschienen.) in neuem Gewand fortzusetzen, um damit mehr öffentliche Resonanz zu erlangen. Wie im vergangenen Jahr so werden wir auch im neuen Jahr einen Institutstag organisieren. Im Fontane-Jahr werden wir Neuruppin und die Neuruppiner Seen erkunden. Ausdrücklich erneuern möchte ich meine Bitte um ehremamtliche Mitarbeit in unserem Institut, ohne die wir unsere selbstgesteckten Aufgaben nicht oder nur zum Teil erfüllen können.

Es grüßt Sie herzlich

Ihr Dr. Joachim Heise – Institutsleiter

14. Dezember 2018 Artikel über das Institutsjubiläum in „die Kirche”


Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freundinnen und Freunde,

die evangelische Wochenzeitung „die Kirche” hat einen Beitrag „Das Berliner Institut für vergleichende Staat-Kirche-Forschung besteht seit 25 Jahren” veröffentlicht. Den Artikel von Tilman Asmus Fischer können Sie (per Klick) auf der Webseite der Zeitung nachlesen.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Dr. Joachim Heise – Institutsleiter