Veranstaltungen, Publikationen, Informationen

11. Mai 2019 Berliner Staat-Kirche-Kolloquium: Die religions- und kirchenrechtlichen Bestimmungen der Weimarer Reichsverfassung von 1919 und das Grundgesetz. Ein Rück- und Ausblick

Liebe Freunde und Förderer des Instituts,
sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit laden wir Sie zu unserem Berliner Staat-Kirche-Kolloquium 2019 ganz herzlich ein.

In diesem Jahr ist es 100 Jahre her, dass die Weimarer Verfassung die Beziehungen zwischen Staat und Kirche auf eine neue rechtliche Grundlage stellte. Das landesherrliche Kirchenregiment fand mit ihr ein Ende. Staat und Kirche waren fortan getrennt.

Bei einem Festakt zum 100-jährigen Jubiläum der Weimarer Nationalversammlung würdigten der katholische Erfurter Bischof Ulrich Neymeyr und die evangelische Landesbischöfin Ilse Junkermann die erste Demokratie in Deutschland. Der katholische Bischof erklärte, dankbar zu sein, dass das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland vieles von der Weimarer Republik übernommen habe.

Dieser Frage wollen wir in Bezug auf die religions- und kirchenrechtlichen Bestimmungen bei unserem Kolloquium nachgehen und das gegenwärtige bundesdeutsche Staat-Kirche-Modell kritisch hinterfragen und mit anderen Modellen in Europa und in den USA vergleichen. Vor diesem Hintergrund lohnt auch ein Blick auf die Verfassung der DDR von 1949 und die von 1974.

Wir würden uns freuen, Sie zu unserem Kolloquium begrüßen zu können. Selbstverständlich sind Freunde, Bekannte und andere Interessenten ebenfalls herzlich willkommen. Wir bitten Sie, sich anzumelden, damit wir die Teilnehmerzahl bei der Vorbereitung der Gästebetreuung berücksichtigen können.

Mit freundlichen Grüßen – Ihr Joachim Heise

 

Tagesordnung:
11.00 Uhr: Begrüßung
11.15 Uhr: 100 Jahre Weimarer Verfassung. Vom langen Weg zum weltanschaulich neutralen Staat, Bischof a. D. Prof. Axel Noack
12.15 Uhr: Mittagspause/Imbiss
12.45 Uhr: Das bundesdeutsche Staat-Kirche-Modell im Vergleich, Dr. sc. Joachim Heise
13.30 Uhr: Kritischer Einspruch 1, Prof. Dr. Erich Geldbach
14.15 Uhr: Kritischer Einspruch 2, Jürgen Klute
15.00 Uhr: Kaffeepause
15.15 Uhr: Ewige Schulden. Die ostdeutschen Kirchen und die Staatsleistungen" – eine ARD-Dokumentation mit anschließender Diskussion

 

Gastreferenten:
Prof. Dr. Erich Geldbach
Studium der Anglistik und Theologie, Promotion und Habilitation (für neuere Kirchengeschichte und ökumenische Theologie), wissenschaftlicher Referent am Konfessionskundlichen Institut des Ev. Bundes in Bensheim, Univ.-Prof. für Ökumenik und Kirchenkunde an der Ev.-Theol. Fakultät der Ruhr-Uni Bochum.
Jürgen Klute
Jg. 1953, geb. in Westfalen, Studium der evangelischen Theologie in Bielefeld und Marburg, ab 1989 Leiter des Industrie- und Sozialpfarramtes des Kirchenkreises Herne, 2007 bis 2009 Referent für Sozialethik an der Evangelischen Stadtakademie Bochum, 2009 bis 2014 Mitglied des Europäischen Parlaments (Die Linke), seit 2014 freiberuflich tätig als Publizist.

11. April 2019 Trauer um Prof. Dr. Horst Dohle


Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freundinnen und Freunde,

Wir trauern um Prof. Dr. Horst Dohle,

den ehemaligen Mitarbeiter in der Dienststelle des Staatsekretärs für Kirchenfragen,den Mitbegründer der Gesellschaft zur Förderung des christlich-marxistischen Dialogs , den Mitgründer und ehrenamtlicher Mitarbeiter des Berliner Instituts für vergleichende Staat-Kirche-Forschung. Er ist am Donnerstag, den 11. April 2019, in Berlin verstorben.

Durch seine Publikationen und seine vielen Interviews für Rundfunk- und Fernsehjournalisten sowie für viele junge Wissenschaftler hat er viel zur kritischen Aufarbeitung der Geschcihte der Beziehungen zwischen Staat und Kirche in der DDR beigetragen. Er gehörte zu den wenigen Funktionären auf dem Gebiet der DDR-Kirchenpolitik, die bereit waren, sich öffentlich kritisch und selbstkritisch mit der Geschichte der Kirchenpolitik der DDR/SED auseinander zu setzen.

Wir werden ihn vermissen.

Dr. Joachim Heise – Institutsleiter

20. März 2019 Bericht zur Wahlversammlung

Bericht des Leiters des Berliner Instituts für vergleichende Staat-Kirche-Forschung zur Wahlversammlung der "Gesellschaft für vergleichende Staat-Kirche-Forschung e. V."

am 20. März 2019

Die Auseinandersetzungen über die Beziehungen zwischen Staat und Kirche, über die Rolle der Kirchen sowie über den Alltag der Christen in der DDR und in anderen kommunistisch regierten Ländern dauern in der Geschichtswissenschaft und in der medialen Öffentlichkeit weiter an. Ein jüngstes Beispiel dafür ist der Streit um die ARD- Dokumentation mit dem Titel "Ewige Schulden. Ostdeutschlands Kirchen und die Staatsleistungen". Der zaghafte Versuch der Filmemacher einer Neubewertung der Vorgänge zwischen den Kirchen in Ost und West nach der Herstellung der deutschen Einheit hatte Konsequenzen. So fordert die "Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur" ihre Fördersumme für den Film von 26.00 Euro zurück.

Vermeintlich als beantwortet geltende Fragen werden 30 Jahre nach dem Ende des "realen Sozialismus" in Europa neu aufgeworfen. Die einfachen Schwarz-Weiß-Zeichnungen haben es heute schwerer als noch vor wenigen Jahren. Offensichtlich dämmert es einigen in den Führungsetagen der wissenschaftlichen Institute und der Medien, dass diese Art der Betrachtung der jüngsten Geschichte immer weniger bei den Menschen, insbesondere in Ostdeutschland, ankommt und mehr und mehr auf Desinteresse und Frust stößt. Menschen, die trotz aller Beschwernisse in der DDR geblieben sind und mit der Hoffnung auf Besserung dort lebten, finden sich in der gegenwärtigen Geschichtsschreibung über die DDR nur selten wieder. Die Frage drängt sich auf, ob die gängige Art der Betrachtung der Geschichte der DDR nicht auch zu den beklagenswerten politischen Verwerfungen in Ostdeutschland und dem weit verbreiteten Gefühl unter Ostdeutschen, Bürger zweiter Klasse im vereinten Deutschland zu sein, zu tun hat?

Heute fordern selbst die, die jahrzehntelang tonangebend waren, wenn es um die Geschichte der DDR ging, eine differenziertere Sicht auf die Lebenswirklichkeit im zweiten deutschen Staat. Das Stasi-Archiv soll, so hören wir, nun endlich in die Obhut des Bundesarchivs gegeben und damit eine seit Langem von Kennern der Materie erhobene Forderung umgesetzt werden. Offen wird heute über die "Krise der Aufarbeitung" gesprochen. Das alles lässt aufhorchen. Die Zeiten sind offensichtlich vorbei, in denen nur jene Ostdeutschen glaubwürdig waren, die der DDR den Rücken gekehrt, die DDR in den dunkelsten Farben gemalt und sich selbst als Opfer des DDR-Regimes betrachtet haben. Einen anderen Umgang mit der Geschichte der Menschen in der DDR zu verlangen, schließt selbstverständlich ein, auch dies will ich unmissverständlich sagen, dass die Ostdeutschen sich selbstkritisch und selbstbewusst ihrer eigenen Geschichte stellen. Da gibt es nichts zu verharmlosen, nichts schön zu reden und auch nichts weiß zu waschen.

Unser Institut hat von Anfang an, also seit 25 Jahren, versucht, ein differenziertes Bild vom Leben der Menschen und insbesondere der Kirchen und Christen in der DDR zu zeichnen. Heute frage ich mich, ob wir dies nicht hätten deutlicher, vernehmlicher und vielleicht manchmal auch lauter tun sollen.

Inzwischen sind neue Generationen herangewachsen, die andere Fragen an die Geschichte stellen und nach eigenen Antworten suchen. Für die Jungen in unserem Land ist die Zeit, die im Mittelpunkt unserer Arbeit steht, längst zu einer weit zurückliegenden Geschichte geworden, die ihr Leben kaum noch berührt. Fragen müssen wir uns angesichts dieses Umstands: Finden wir Vermittlungsformen, finden wir eine Sprache, finden wir Personen und Wege, an die jungen und jüngeren Menschen in unserem Land heranzukommen? Vor diesen Fragen stehen wir freilich nicht allein. Parteien, Vereine und auch die Kirchen quälen die gleichen Probleme. Wie sie, so haben auch wir darauf noch keine erfolgversprechende Antwort gefunden.

In den zurückliegenden Wochen und Monaten hatten der Vorstand und ich als Leiter des Instituts einige grundlegende Fragen der Institutsarbeit zu klären. Dazu gehörten dringend zu lösende Personalfragen. Nachdem Frau Ilse Scholz im Frühjahr 2018 aus Altersgründen nicht mehr für die Arbeit im Institutsbüro zur Verfügung stand, haben wir versucht, diese Stelle, für die wir lediglich eine Aufwandsentschädigung zahlen, neu zu besetzen. Nach einem Intermezzo mit Frau Regina Reimann ist es uns gelungen, Frau Annette Wodinski für die Mitarbeit im Institutsbüro zu gewinnen. Der Versuch, mit

Dr. Johannes Nicolai einen jüngeren Wissenschaftler an uns zu binden und zu einer Publikation über die Geschichte der jüdischen Gemeinden in der DDR anzuregen, ist leider Ende 2018 gescheitert. Nachdem sich Frau Dagmara Liepert nach 18 Jahren ehrenamtlicher Tätigkeit für unser Institut mehr und mehr zurückzieht, kümmert sich Frau Yvonne Voigt um unser Geld. Herr Peter Schwanz sorgt sich um unsere Technik, Herr Matthias Thiel betreut unsere Webseite und Frau Sibylle Heise tut alles, damit es allen, die zu uns kommen, gut geht.

Nach dem Ausscheiden von Johannes Gruhn ist es uns nur noch einmal gelungen, mit einer Publikation auf uns aufmerksam zu machen: Günter Kuhn: "Fürchte Dich nicht, glaube nur. Aus dem Alltag eines Pfarrers in der DDR" (Berlin 2014). Unsere Suche nach einem ehrenamtlichen Mitarbeiter, der die Verantwortung für Satz und Layout unserer Publikationen übernimmt, war inzwischen erfolgreich. Mit Hilfe von Herrn Peter Muttersbach werden wir wieder mehr publizieren können. So werden wir u.a. unsere Schriftenreihe in einem neuen, ansprechenden Gewand fortführen und damit hoffentlich einen größeren Interessentenkreis ansprechen. Das erste Heft ist in Arbeit und wird demnächst erscheinen. Im Mittelpunkt wird Berlin, die geteilte und seit 30 Jahren wieder vereinte Stadt, stehen. Ich danke besonders Prof. Ralf Rytlewski, dass er zu dem Heft einen Aufsatz mit dem Titel "Berlin im Herbst 1989. Politisch getrennt, doch vielfach verbunden" beigesteuert hat. Es folgt die Mitschrift eines Zeitzeugengesprächs mit Walter Momper, Dieter Schröder, Manfred Stolpe und Günter Krusche, zu dem unser Institut im Dezember 2009 eingeladen hatte. Wenige Tage vor dem Fall der Mauer hatten sich diese Herren sowie Günter Schabowski und Erhard Krack am 29. Oktober 1989 zu einer "ungewöhnliche Tafelrunde" im Ostberliner "Palasthotel" getroffen.

Entspannt hat sich auch unsere finanzielle Situation. 2018 ist das erste Jahr in der Geschichte unseres Instituts, in dem wir Fördergelder der Ursula-und Horst-Dähn-Stiftung für unsere Arbeit in Anspruch genommen haben. Die Stiftung hat am 1. Januar 2018 ihre reguläre Arbeit aufgenommen. Im Vorstand der Stiftung arbeiten: Dr. Joachim Heise als Vorsitzender, Dr. Wolfgang Krogel (Leiter des landeskirchlichen Archivs der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz) als Stellvertreter und Dr. Ursula Dähn als Stifterin. Dies heißt nicht, dass wir nicht mehr auf Mitgliedsbeiträge und Spenden angewiesen wären. Erst durch sie sind wir in der Lage, die laufenden Kosten für unsere Arbeit (Aufwandsentschädigungen, Büromaterialien, Gebühren für Versicherungen, Telefon, Internet sowie für Neuanschaffungen) zu decken. Deshalb freuen wir uns besonders, dass Dr. Hartmut Sander, der ehemalige Leiter des Evangelischen Zentralarchivs, kürzlich Mitglied unseres Träger- und Fördervereins geworden ist.

Trotz dieser erfreulichen personellen und finanziellen Entwicklungen ist es notwendig zu fragen, was wir leisten können und wo unsere Grenzen liegen. Der Vorstand unseres Trägervereins hat auf meinen Vorschlag hin beschlossen, die weitere Arbeit des Instituts zu straffen. Im Interesse einer höheren Qualität und einer größeren öffentlichen Resonanz werden wir unsere Kräfte bündeln und uns dabei auf zwei größere Kolloquien im Jahr konzentrieren. So laden wir 2019, 30 Jahre nach den Fall der Berliner Mauer, für den 11. Mai zu einem Berliner Staat-Kirche-Kolloquium und für den 21. September zu einem Internationalen Staat-Kirche-Kolloquium zu uns ein.

Auch künftig werden wir auf traditionelle Veranstaltungsformen, vor allem Vortragsabende, "Abendgespräche über Gott und die Welt" und Buchpräsentationen, nicht völlig verzichten. So freuen wir uns, dass wir heute im Anschluss an unsere Mitgliederversammlung Pfarrer Ulrich Hollop zu einem neuen "Abendgespräch über Gott und die Welt" bei uns begrüßen können.

2017 haben wir zum letzten Mal zu einer mehrtägigen Institutsexkursion eingeladen und sind auf den Spuren von Fürst Pückler gewandelt. Seit dem vergangenen Jahr laden wir in jedem Jahr zu einem Institutstag ein und hoffen, dass er zu einer neuen, guten Tradition werden wird. Am 25. Mai werden wir den Spuren Fontanes in Neuruppin folgen.

Wie es 2020/2021 weitergehen wird, ist heute schwer zu sagen. Viel wird davon abhängen, ob es uns gelingt, jüngere engagierte Persönlichkeiten für unsere Arbeit, auch in der Leitung und im Vorstand, zu gewinnen. In jedem Fall wird sich das Institut so oder so auch künftig auf das Engagement ehrenamtlich Tätiger stützen müssen.

 

Liebe Mitglieder unseres Fördervereins,

gestatten Sie mir nunmehr einen kurzen Blick auf unsere Arbeitsergebnisse in der zurückliegenden zwei Jahren. Unsere Webseite (www.staat-kirche-forschung.de) bietet Ihnen einen vollständigen Überblick über unsere Aktivitäten 2017 und 2018.

 

2017

Im letzten Jahr der Reformationsdekade haben wir uns speziell mit dem Gegenspieler Martin Luthers, mit Thomas Müntzer, beschäftigt. Im März 2017 haben wir die neueste, umfänglichste und wohl bislang beste Müntzer-Biographie von Siegfried Bräuer und Günter Vogler im Institut vorgestellt. In Kooperation mit dem "Haus der Geschichte" in Wittenberg hatten wir bereits im November 2016 namhafte Müntzer-Forscher zu einer großen Tagung ins Alte Rathaus in Wittenberg zum Thema "So ich das sage, muss ich aufrührerisch sein. Thomas Müntzer - der andere Reformator" eingeladen. Bei dieser Gelegenheit konnten wir die vom "Haus der Geschichte" rekonstruierte Ausstellung über Thomas Müntzer zeigen, die 1989 im Burg- und Schlossmuseum Allstedt präsentiert worden war. Mehrere Anfragen und Interview-Wünsche haben wir von Rundfunk- und Fernsehen-Journalisten zu den Lutherehrungen 1983 in der DDR erhalten. Prof. Horst Dohle und Dr. Joachim Heise haben zu diesen und anderen Fragen Rede und Antwort gestanden. Unsere drei Publikationen zum Thema "Reformation - Luther - Müntzer" waren 2017 besonders gefragt.

Im Juli hat Dr. Joachim Heise in der Klosterkirche in Neuruppin die Ausstellung zum fünfteiligen Fernsehfilm "Martin Luther" (Regie: Kurt Veth) eröffnet, die wir gemeinsam mit dem "Haus der Geschichte" in Wittenberg erarbeitet und 2009 in Wittenberg das erste Mal präsentiert haben. Gesprächspartnerin in der Klosterkirche war die Dramaturgin des DDR-Fünfteilers, Dr. Heide Hess. Im Juli hat Dr. Heise eine 40-köpfige Gruppe der "Arbeitsgemeinschaft Staat und Gesellschaft e.V." durch die Ausstellungen (Luther 83, Müntzer 89 und Atheismus in der DDR) im Barockhaus des "Hauses der Geschichte" geführt und anschließend über die Geschichte der Kirchenpolitik der DDR referiert und diskutiert.

Eröffnet haben wir das Veranstaltungsjahr im Januar 2017 mit einer Lesung aus "Manfred Stolpe. beraten & gestalten. Weggefährten erinnern sich". Es folgte im Februar ein Vortrag von Dr. Sebastian Holzbrecher (Uni Erfurt) über die Geschichte des "Aktionskreises Halle". Mit der jungen Doktorandin Eva Patzelt (Paris) haben wir unsere Reihe "Junge Wissenschaftler stellen sich vor" fortgesetzt. Sie hat bei der Veranstaltung erste Thesen zum Thema "Atheismus-Forschung in der DDR von den 1960er Jahren bis 1990" zur Diskussion gestellt. Im Mai hatten wir Besuch aus Indien. Rev. John Fernandes sprach über seine Erfahrungen als indischer Theologe in veränderten Kontexten und gab einen Einblick in die religiöse Wirklichkeit Indiens.

Höhepunkt des Jahres war im Oktober 2017 die Verleihung des Horst-Dähn-Preises. Für seine besonderen Verdienste bei der Aufarbeitung der jüngsten Geschichte, insbesondere der Geschichte der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg (Region Ost), haben wir in einer festlichen Veranstaltung OKR Dr. Ulrich Schröter ausgezeichnet. Zu dieser Zeit ahnten wir nicht, dass Ulrich Schröter schon wenige Monate später versterben würde.

Mit einem großen Internationalen Staat-Kirche-Kolloquium am 6. und 7. Dezember zum Thema "Eine freie Kirche in einer freien Gesellschaft. Freikirchliche Perspektiven auf das Verhältnis von Kirche und Staat" haben wir das Veranstaltungsjahr 2017 abgeschlossen. Ca. 70 Teilnehmer folgten den Referaten von namhaften Wissenschaftlern aus Deutschland, den USA, Großbritannien und Polen über die wechselvolle Geschichte der Freikirchen und ihr Verhältnis zum jeweiligen Staatswesen bzw. der sie umgebenden Gesellschaft. Möglich wurde diese Tagung durch eine großzügige Spende der Irina-Modrow-Stiftung, die Kooperation mit der Theologischen Hochschule Elstal und durch das besondere Engagement des Mitgliedes unseres Vorstands, Pastor Reinhard Assmann.

 

2018

2018 ist, wie schon erwähnt, das erste Jahr in der Geschichte unseres Instituts, in dem wir Fördergelder der Ursula-und-Horst-Dähn-Stiftung für unsere Arbeit in Anspruch genommen haben. Die Stiftung hat 2018 vier Institutsveranstaltungen finanziell unterstützt. Das betraf die Veranstaltung zum 50. Todestag von Martin Luther King. Bei dieser Gelegenheit haben wir an seinen Besuch 1964 in West- und Ostberlin erinnert. Gefördert wurde die Veranstaltung zur Geschichte der Neuapostolischen Kirche in der DDR mit Prof. Dr. Günter Törner, das Kolloquium "1968: Paris - Berlin - Prag", u. a. mit Dr. Jaroslav Sebek aus Prag, sowie der Vortragsabend mit Dr. Karlheinz Lipp über die Evangelischen Friedenspfarrer im 1. Weltkrieg.

Großzügig gefördert hat die Stiftung die Feier zum 25. Gründungstag des Instituts sowie die damit verbundene Verleihung des Horst-Dähn-Preises 2018 an Prof. Dr. Horst Dohle. Gern erinnern wir uns an die Rückschau auf 25 Jahre Institutsarbeit durch Prof. Dr. Ralf Rytlewski, der von 2000 bis 2002 Vorsitzender unseres Trägervereins war, und an die Dankesworte des Preisträger. Dieser hatte sich zuvor bei einer Veranstaltung im Mai noch einmal als kritischer und selbstkritischer Zeitzeuge und Historiker präsentiert, als es um das Spitzentreffen zwischen Albrecht Schönherr und Erich Honecker am 6. März 1978 ging. Leider musste die geplante Veranstaltung zum Thema "Religion im geteilten Berlin" ausfallen. Wir werden versuchen, sie bei Gelegenheit nachzuholen.

Zur Bilanz der zurückliegenden zwei Jahre gehört auch, an engagierte Mitglieder und Freunde zu erinnern, die unsere Arbeit über Jahre begleitet gaben und nun für immer von uns gegangen sind. Wir werden Prof. Dr. Siegfried Bräuer, Dr. Joachim Gaertner und seine Frau Ute Gaertner, Dr. Irina Modrow, OKR Dr. Ulrich Schröter, Udo Semper sowie Christine Wörne nicht vergessen.

Am Ende der Wahlperiode 2017/2018 möchte ich als Leiter des Instituts all jenen danken, die in besonderer Weise mitgeholfen haben, unsere Arbeit erfolgreich weiterzuführen zu können. Mein besonderer Dank gilt dem Vorsitzenden unseres Trägervereins, Bischof a. D. Prof. Axel Noack, den anderen Mitgliedern des Vorstands Ute Grauerholz, Dr. Doris Ritschel, Dr. Gerburg Thunig-Nittner und Reinhard Assmann. Dank gebührt allen, die unsere Arbeit finanziell durch ihren Mitgliedsbeitrag und ihre Spenden unterstützt haben, allen voran Dr. Rainer Opitz, der seit Jahren für unsere Miete aufkommt und Dr. Ursula Dähn, die uns seit unserer Gründung hilft und mit der Einrichtung der Stiftung einen großen Schritt getan hat, um unsere Projektarbeit längerfristig zu sichern.

Zum Schluss gestatten Sie mir bitte, eine Bemerkung zu wiederholen, die ich schon bei unserer Feier zum 25. Gründungstag gemacht habe: Für mich war und ist es eine große Freude, viele Jahre gemeinsam mit Horst Dähn und seit 2012 allein das Institut zu leiten, so viele Projekte und Publikationen auf den Weg gebracht zu haben und Menschen geholfen zu haben, wieder Sinn in ihrem Leben zu finden. In diesen 25 Jahren bin ich so vielen interessanten, klugen und aufrechten Menschen begegnet, von denen meine Frau und ich einige zu unseren Freunden zählen dürfen.

Ich habe in meinem Leben noch nie so lange in einer Einrichtung gearbeitet. 25 Jahre Arbeit im und für das Institut, das waren Jahre, die mir viel abverlangt und mich herausgefordert haben. Es waren zugleich die schönsten und ertragreichsten Jahre in meinem wissenschaftlichen Leben. Dafür möchten ich allen danken, die mich bis heute begleitet haben und mich immer wieder ermutigen, weiter zu machen.

Ich bitte Sie alle, helfen Sie mit, die Arbeitsfähigkeit unseres Instituts in den nächsten Jahren zu erhalten. Unsere Aufgabe, einen eigenständigen Beitrag zu einer differenzierten, sachgerechten, kritischen Auseinandersetzung mit der Geschichte der Beziehungen zwischen Staat und Kirche, mit dem Weg der Kirchen und mit dem Alltag von Christen in den kommunistisch regierten Ländern zu leisten, ist noch längst nicht abgeschlossen. Ich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit mit Ihnen.

 

Berlin, 20. März 2019 – Dr. Joachim Heise

25. Mai 2019 Institutstag „Auf den Spuren von Theodor Fontane”


Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freundinnen und Freunde des Instituts,

ich lade Sie ganz herzlich zum Institutstag 2019 ein. Wir werden in diesem Jahr am 25. Mai auf den Spuren von Theodor Fontane wandeln, dessen 200. Geburtstag in diesem Jahr gefeiert wird.

Beginnen werden wir mit einer einstündigen Führung durch Neuruppin. Nach individueller Anreise (Deutsche Bahn oder Auto) treffen wir uns um 9.30 Uhr vor dem Tourismus-Service in der Karl-Marx-Straße 1. Die Führung endet an der Schiffsanlegestelle, wo unsere Schiffsfahrt durch eine wunderschöne Wasser- und Seenlandschaft um 11.00 Uhr beginnt. In Boltenmühle werden wir das Mittagessen einnehmen und Zeit für Spaziergänge in der schönen Umgebung haben. Um 15.30 Uhr geht's mit dem Schiff zurück nach Neuruppin, wo wir um 17.30 Uhr ankommen werden. Dann ist, Zeit und Lust vorausgesetzt, Gelegenheit, die Stadt individuell zu erkunden.

Zu den Kosten:

  • die An- und Abreise nach und von Neuruppin erfolgt individuell. (Nutzen Sie das Brandenburg-Ticket fünf Personen für 29 Euro, das wir auf Wunsch für Sie kaufen werden.)
  • Stadtführung 2,50 EUR pro Person
  • Schiffsfahrt 20 EUR pro Person
  • Die Kosten für Speisen und Getränke trägt jeder Teilnehmer selbst. (Ich werde im März allen Mitreisenden Vorschläge für den Mittagstisch unterbreiten und bitte Sie dann, sich für ein Menü zu entscheiden. Damit ist eine zügige Bedienung garantiert.)
  • Halten Sie bitte vor Beginn der Führung das Geld für die Führung und die Schiffsfahrt möglichst passend bereit.

Ich würde mich freuen, wenn ich Sie zu unserem Ausflug in die Fontane-Stadt Neuruppin und ihre wunderschöne wald- und wasserreiche Umgebung begrüßen könnte. Bitte melden Sie sich bis 15. März bei uns an unter der Angabe, ob wir für Sie eine Brandenburg-Ticket kaufen sollen oder nicht. Sollten Sie aus Gründen, die Sie heute noch nicht absehen können, die Reise nicht antreten können, so bitten wir Sie, für Ersatz zu sorgen. Ansonsten fallen geringfügige Stornogebühren an.

Zur Erinnerung:

  • 20. März: 14 Uhr Öffentliche Mitgliederversammlung (Kirchliches Archivzentrum)
  • 20. März: 16 Uhr "Abendgespräch über Gott und die Welt" mit Pfarrer Ulrich Hollop (Kirchliches Archivzentrum)
  • Alle Mitglieder möchten wir freundlichst an die Zahlung des Mitgliedsbeitrages für 2019 erinnern.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Dr. Joachim Heise – Institutsleiter

20. März 2019 „Abendgespräch über Gott und die Welt”


Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freundinnen und Freunde,

wir würden uns freuen, Sie zu unserem „Abendgespräch über Gott und die Welt” mit Pfarrer i. R. Ulrich Hollop begrüßen zu können.

Ulrich Hollop ist 1937 geboren worden und hat in Hamburg, Tübingen und Berlin evangelische Theologie studiert. 1966 wurde er ins Pfarramt ordiniert. Danach war er Gemeindepfarrer in den Kirchengemeinden Neu-Westend und Lietzensee. In Berlin-Moabit war er als Gefängnisseelsorger tätig, war zudem Beauftragter des Bischofs für Visitation und Seelsorge sowie Theologischer Referent in der Generalsuperintendentur des Sprengels Berlin. Seit 1999 ist er im (Un-)Ruhestand.

Pfarrer Hollop ist vielen von Ihnen sicher kein Unbekannter. Er hat zusammen mit seiner Frau an zahlreichen Veranstaltungen unseres Instituts teilgenommen. Mit seiner Gitarre und seinem Gesang hat er zudem sehr viel zum Gelingen unserer Institutsexkursionen beigetragen.

Seien Sie, Ihre Freunde und Bekannten herzlich eingeladen zu einem interessanten Gesprächsabend mit einem Mann, der viel zu erzählen hat.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Dr. Joachim Heise – Institutsleiter

13. Februar 2019 Neuigkeiten und Einladungen


Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freundinnen und Freunde,

wir haben einige Zeit nichts von uns hören lassen. Einige haben schon besorgt angefragt, ob wir unsere Arbeit eingestellt hätten. Nein, selbstverständlich nicht!
Denn die Auseinandersetzungen über die Geschichte der Kirchen, der Beziehungen zwischen Staat und Kirche sowie des Alltags der Christen in der DDR und anderen kommunistisch regierten Ländern sind noch längst nicht abgeschlossen. Vermeintlich als beantwortet geltende Fragen werden 30 Jahre nach dem Ende des „realen Sozialismus” in Europa neu aufgeworfen. Jüngere Generationen stellen zudem andere Fragen und suchen nach eigenen Antworten. In der Wissenschaft und in den Kirchen sind neue Jahrgänge herangewachsen, für die die Zeit, die im Mittelpunkt unserer Arbeit steht, längst zu einer weit zurückliegenden Geschichte geworden ist.

In den vergangenen Wochen und Monaten hatten der Vorstand und ich als Leiter des Instituts auch einige grundlegende organisatorische Fragen zu klären. Dazu gehörten dringend zu lösende Personalfragen. Inzwischen ist es uns gelungen, Frau Annette Wodinski als Mitarbeiterin im Institutsbüro zu gewinnen. Herr Peter Muttersbach hat sich bereit erklärt, unsere Publikationsvorhaben bis zur Druckreife zu führen. Mit seiner Hilfe werden wir wieder mehr publizieren können. So werden wir u. a. unsere Schriftenreihe in einem neuen, ansprechenden Gewand fortführen und damit einen größeren Interessentenkreis ansprechen. Das erste Heft ist in Arbeit und wird demnächst erscheinen. Es wird sich dem Thema der Teilung Berlins und ihrer Überwindung vor 30 Jahren widmen. In einem Aufsatz mit dem Titel „Berlin. Politisch getrennt, technisch verbunden” geht Prof. Dr. Ralf Rytlewski der Frage nach, wie und auf welchen Feldern die beiden Stadthälften trotz der Teilung auf vielfältige Weise verbunden blieben. Es folgt die Mitschrift eines Zeitzeugengesprächs mit Walter Momper, Dieter Schröder, Manfred Stolpe und Günter Krusche, zu dem unser Institut im Dezember 2009 eingeladen hatte. Am 29. Oktober 1989 hatten sich die schon erwähnten Herren mit Günter Schabowski und Erhard Krack zu einer „ungewöhnlichen Tafelrunde” im Ostberliner „Palasthotel” getroffen. Im Kern dieses Treffens ging es um zwei Fragen:
– Welche Absichten hat die DDR-Führung, ihren Bürgern die lang ersehnte Reisefreiheit zu gewähren?
– Was kommt auf Westberlin zu, wenn Hunderttausende davon Gebrauch machen und zuerst nach Westberlin strömen werden?

Außerdem hat der Vorstand unseres Trägervereins auf meinen Vorschlag hin beschlossen, die weitere Arbeit des Instituts auf zwei größere Kolloquien im Jahr zu konzentrieren. Wir werden in diesem Jahr zum 11. Mai zu einem Berliner Staat-Kirche-Kolloquium und zum 21. September zu einem Internationalen Staat-Kirche-Kolloquium einladen. Die Unterstützung solcher Projekte durch die Ursula-und-Horst-Dähn-Stiftung macht diese aufwendigeren Vorhaben auch finanziell möglich.

Ich bitte um Ihr Verständnis, dass wir unsere Kräfte im Interesse einer höheren Qualität und einer größeren öffentlichen Resonanz stärker bündeln wollen und nicht mehr so oft wie in den zurückliegenden Jahren zu Veranstaltungen einladen werden. Das heißt nicht, dass wir auf traditionelle Veranstaltungsformen, vor allem Vortragsabende, Abendgespräche über Gott und die Welt und Buchpräsentationen, völlig verzichten werden. So freue ich mich, dass sich Pfarrer Ulrich Hollop bereit erklärt hat, sich meinen Fragen in einem „Abendgespräch” am 20. März zu stellen.
Auch die Wahl zum neuen Vorstand unseres Trägervereins erfolgt an diesem Tag. Außer unseren Mitgliedern sind dazu auch alle Interessenten herzlich eingeladen.
Auch in diesem Jahr laden wir wieder zu einem Institutstag ein, der uns an schöne Orte in unserem Land führt und Gelegenheit für Gespräche in entspannter Atmosphäre bietet. Am 25. Mai besuchen wir die Fontane-Stadt Neuruppin. Wir werden dort bei einer Stadtführung „Auf den Spuren von Theodor Fontane” wandeln. Anschließend fahren wir mit dem Schiff nach Boltenmühle und genießen die herrliche Seenlandschaft um Neuruppin. Nach Mittagessen und Spaziergängen geht es dann wieder zurück nach Neuruppin, von wo jeder individuell die Heimreise antreten kann.

Ich hoffe sehr, dass ich Sie auch 2019 wieder bei uns begrüßen darf und Sie unsere Arbeit auch weiterhin mit Interesse begleiten und, wo es möglich ist, unterstützen. Bitte merken Sie sich die genannten Termine schon jetzt vor. Eine detaillierte Einladung erhalten Sie zeitnah.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Dr. Joachim Heise – Institutsleiter

21. Dezember 2018 Trauer um Christine Anne Wörne


Wir trauern um unser Mitglied und unsere Freundin seit Schülertagen Christine Anne Wörne.
Sie ist am 21. Dezember 2018 in Potsdam verstorben.
Mit ihrem Mann war sie oft bei unseren Institutsexkursionen dabei und wird vielen in guter Erinnerung bleiben. Wir werden Sie sehr vermissen.

Ihre Sibylle und Joachim Heise

17. Dezember 2018 Weihnachstgruß


Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freundinnen und Freunde,

Liebe Freundinnen, liebe Freunde unseres Instituts,

St. Johanniskirche in Brandenburg
auch im Namen des Vorstands unseres Trägervereins möchte ich Ihnen und Ihren Familien eine schöne Weihnachtszeit und uns allen ein gutes, friedliches Jahr 2019 wünschen. Danken möchte ich Ihnen, dass Sie unsere Arbeit auch im zurückliegenden Jahr in unterschiedlicher Weise unterstützt und Ihr Interesse an unseren Publikationen und Veranstaltungen gezeigt haben. Im neuen Jahr haben wir viel vor. 100 Jahre nach der Verabschiedung der Weimarer Reichverfassung und 30 Jahre nach dem Fall der Berliner Mauer werden wir der Frage nachgehen, wie sich beide Ereignisse auf die Beziehungen zwischen Staat und Kirche ausgewirkt haben. Dazu sind zwei größere Kolloquien im Mai und im Oktober 2019 geplant. Zudem haben wir vor, unsere Schriftenreihe (26 Hefte sind bereits erschienen.) in neuem Gewand fortzusetzen, um damit mehr öffentliche Resonanz zu erlangen. Wie im vergangenen Jahr so werden wir auch im neuen Jahr einen Institutstag organisieren. Im Fontane-Jahr werden wir Neuruppin und die Neuruppiner Seen erkunden. Ausdrücklich erneuern möchte ich meine Bitte um ehremamtliche Mitarbeit in unserem Institut, ohne die wir unsere selbstgesteckten Aufgaben nicht oder nur zum Teil erfüllen können.

Es grüßt Sie herzlich

Ihr Dr. Joachim Heise – Institutsleiter

14. Dezember 2018 Artikel über das Institutsjubiläum in „die Kirche”


Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freundinnen und Freunde,

die evangelische Wochenzeitung „die Kirche” hat einen Beitrag „Das Berliner Institut für vergleichende Staat-Kirche-Forschung besteht seit 25 Jahren” veröffentlicht. Den Artikel von Tilman Asmus Fischer können Sie (per Klick) auf der Webseite der Zeitung nachlesen.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Dr. Joachim Heise – Institutsleiter