Veranstaltungen, Publikationen, Informationen

27. Februar 2018 Veranstaltung: Martin Luther King in der DDR (1964)

Liebe Freunde und Förderer des Instituts,
sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit lade ich Sie ganz herzlich zu unserer ersten Veranstaltung im neuen Jahr ein. Dieses Jahr 2018 ist ein ganz besonderes Jahr. Unser Institut feiert im Herbst seinen 25. Gründungstag. Zudem werden wir auf Ereignisse zurückschauen, die 100, 50, 40 und 30 Jahre zurückliegen und in der Geschichte der Kirchen einen besonderen Platz einnehmen.
Am 27. Februar werden wir an Martin Luther King erinnern, der vor 50 Jahren, am 4. April 1968, auf dem Balkon eines Motels in Memphis (Tennessee) ermordet wurde. Unvergessen ist seine Rede „I have a dream” am 28. August 1963 in Washington D. C., als über 250.000 Menschen gegen die Rassendiskriminierung in den USA protestierten. Ein Jahr darauf erhielt er den Friedensnobelpreis.
Auf Einladung des Regierenden Bürgermeisters Willy Brandt besuchte Martin Luther King im gleichen Jahr West-Berlin und predigte vor 20.000 Menschen in der Waldbühne. Unangekündigt besuchte er auch Ost-Berlin und predigte in der Marien- und in der Sophienkirche. Dieser Besuch wird im Mittelpunkt unserer Veranstaltung stehen, zu der wir Frau Eva Werner als sachkundige Referentin eingeladen haben. Die Politologin und Historikerin wurde 1969 geboren, lebt in Stollberg und ist Mitarbeiterin der Gedenkstätte Hoheneck. Sie schließt gerade ihre Dissertation zum Thema „Martin Luther King in der DDR” ab.

Referentin: Eva Werner

Moderation:
Pastor Reinhard Assmann (Berliner Institut für vergleichende Staat-Kirche-Forschung)

Ich würde mich freuen, Sie, Ihre Freunde und Bekannten bei uns begrüßen zu können.

Mit freundlichen Grüßen – Ihr Joachim Heise

1. Januar 2018 Stiftung zur Förderung der Kirchengeschichtsforschung hat Arbeit aufgenommen

Stiftung zur Förderung der Kirchengeschichtsforschung hat Arbeit aufgenommen

Dr. Ursula Dähn, Ehefrau des 2012 verstorbenen Stuttgarter Politikwissenschaftlers, Mitgründers und langjährigen Leiters des Berliner Instituts für vergleichende Staat-Kirche-Forschung hat sich entschlossen, eine Stiftung ins Leben zu rufen und 250 000 € als Stiftungsvermögen bereitzustellen. Der Zweck der Ursula-und-Horst-Dähn-Stiftung ist die Förderung von Wissenschaft und Forschung zur Geschichte der christlichen Kirchen während des Kalten Krieges und der Teilung Deutschlands und Europas. Im Fokus stehen dabei besonders Forschungen zur Geschichte der Kirchen, des Alltags der Christen und der Beziehungen zwischen Staat und Kirche in der DDR und anderen kommunistisch regierten Ländern.

Finanziell gefördert werden Forschungsvorhaben, Publikationen, Ausstellungen, wissenschaftliche Kolloquien und andere öffentliche Veranstaltungen, vorzugsweise im Rahmen der Arbeit des Berliner Instituts für vergleichende Staat-Kirche-Forschung.

Die neue Stiftung ist eine rechtsfähige Stiftung bürgerlichen Rechts. Sie darf Zustiftungen ohne Zweckbestimmung auf Grund einer Verfügung von Todes wegen dem Stiftungsvermögen zuführen. Das Stiftungsvermögen wird planmäßig in 25 Jahren verbraucht.

Vorsitzender des Stiftungsvorstands ist Dr. Joachim Heise, Leiter des Berliner Instituts für vergleichende Staat-Kirche-Forschung, sein Stellvertreter ist Dr. Wolfgang Krogel, Leiter des Landeskirchlichen Archivs der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz. Die Funktion der Schatzmeisterin/Schriftführerin übt Frau Dr. Ursula Dähn aus.

Bei Auflösung oder Aufhebung der Stiftung oder Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen an die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz und darf von dieser ausschließlich für die Förderung von Forschungen auf dem Gebiet der Kirchengeschichte verwendet werden.

Anträge auf Bereitstellung von Fördermitteln können ab 1. Januar 2018 an die Ursula-und-Horst-Dähn-Stiftung, z. H. Dr. Joachim Heise, 10997 Berlin, Bethaniendamm 25 (Tel. 030/22496821) gestellt werden.

Berlin, 1. Januar 2018
Der Vorstand